Alexander,
zwischen Euphorie und Ernüchterung liegen nur wenige Augenblicke,
besonders nachts um halb drei.
Wenn die Einsamkeit genau dann kommt,
wenn man umgeben von Menschen ist,
mit einer solchen Wucht,
Alexander,
ist das dann noch Ironie oder darf ich das schon mit bitteren Sarkasmus sagen?
Und glaubst du, sie werden sich erinnern,
wenn sie das hier eines Tages lesen?
Dass ich zwar immer da, aber selten richtig mit dabei war,
dass ich jedes Mal ab einem gewissen Zeitpunkt still geworden bin,
für ein paar Sekunden einfach nur erstarrt.
In Schweigen und Zweifel gehüllt
und nichts ist okay,
zumindest nicht heute Nacht.
Muss vielleicht auch nicht, die Sterne sind dafür um so schöner,
aber Alexander,
irgendwie hoffe ich doch,
dass sie es lesen,
es lesen und sich erinnern.
Wahrscheinlich ist es auch so, dass es immer jemanden geben muss,
der dann da sitzt und ein bisschen zu guckt,
irgendjemand muss schließlich das unschuldig-unverletzte Lachen dieser Nächte
in seinen Worten widerhallen lassen.
Dass wir jemals die Skatkarten-Schlachten oder das Geräusch der Longboards auf dem Asphalt der mitternächtlichen Hauptstraße vergessen werden,
kann ich mir nicht vorstellen.
Ich glaub, alles, was ich mir eigentlich wünsche, ist,
dass sie mich einmal wirklich ansehen
und fragen, ob alles in Ordnung ist,
mit einer Stimme, der man gern ehrlich antworten will.
Ich wünsche mir, dass sie nicht einfach weg sehen,
drüber hinwegsehen,
wenn jemand für einen Moment schweigt.
Sondern dass sie einfach da sind,
denn das Schweigen ist überall
und es ist auch unter euch.
Ich hoffe sehr, dass ihr es eines Tages fühlt.
So lange tut es mir Leid.
Gute Nacht, Alexander, gute Nacht.
zwischen Euphorie und Ernüchterung liegen nur wenige Augenblicke,
besonders nachts um halb drei.
Wenn die Einsamkeit genau dann kommt,
wenn man umgeben von Menschen ist,
mit einer solchen Wucht,
Alexander,
ist das dann noch Ironie oder darf ich das schon mit bitteren Sarkasmus sagen?
Und glaubst du, sie werden sich erinnern,
wenn sie das hier eines Tages lesen?
Dass ich zwar immer da, aber selten richtig mit dabei war,
dass ich jedes Mal ab einem gewissen Zeitpunkt still geworden bin,
für ein paar Sekunden einfach nur erstarrt.
In Schweigen und Zweifel gehüllt
und nichts ist okay,
zumindest nicht heute Nacht.
Muss vielleicht auch nicht, die Sterne sind dafür um so schöner,
aber Alexander,
irgendwie hoffe ich doch,
dass sie es lesen,
es lesen und sich erinnern.
Wahrscheinlich ist es auch so, dass es immer jemanden geben muss,
der dann da sitzt und ein bisschen zu guckt,
irgendjemand muss schließlich das unschuldig-unverletzte Lachen dieser Nächte
in seinen Worten widerhallen lassen.
Dass wir jemals die Skatkarten-Schlachten oder das Geräusch der Longboards auf dem Asphalt der mitternächtlichen Hauptstraße vergessen werden,
kann ich mir nicht vorstellen.
Ich glaub, alles, was ich mir eigentlich wünsche, ist,
dass sie mich einmal wirklich ansehen
und fragen, ob alles in Ordnung ist,
mit einer Stimme, der man gern ehrlich antworten will.
Ich wünsche mir, dass sie nicht einfach weg sehen,
drüber hinwegsehen,
wenn jemand für einen Moment schweigt.
Sondern dass sie einfach da sind,
denn das Schweigen ist überall
und es ist auch unter euch.
Ich hoffe sehr, dass ihr es eines Tages fühlt.
So lange tut es mir Leid.
Gute Nacht, Alexander, gute Nacht.