Alexander, liebster Alexander,
ich habe ein schrecklich schlechtes Gewissen, weil ich dir nicht schreibe,
aber weißt du was, dafür hab ich auch ein fantastisches Leben zu leben,
vielleicht reicht dir das als Entschuldigung?
Glaub mir, es werden wieder schlimmere Tage kommen und spätestens,
wenn es schon um 5 Uhr dunkel wird, werde ich dir wieder schreiben.
Ich glaube, ich bin verliebt.
Nicht in Jakob, nein, von dem hab ich schon lange nichts mehr gehört.
Ich habe jemanden kennengelernt.
Also, nein, das heißt, eigentlich habe ich ihn schon mal gesehen,
vor einem Jahr, aber da war ich zu schüchtern, um ihn überhaupt anzusprechen.
Und...
Weißt du was?
Ich kann dir das jetzt nicht alles schreiben.
Von mir aus, sei ruhig sauer auf mich.
Aber wenn ich versuchen würde, das zu beschreiben,
was ich gerade fühle, diese Perfektion meines Lebens,
diese Zufriedenheit mit mir und der Welt,
ich würde alles nur kaputt machen.
Stell dir vor.
Ein kleines Mädchen sitzt irgendwo auf dieser Welt auf einem Sofa,
seinen Laptop auf den Knien.
Leiser Regen trommelt auf das Dach, dazu Chillstep.
(Oliver hat einfach einen perfekten Musikgeschmack)
Kannst du das Funkeln in ihren Augen sehen, das leise Lächeln, das ihre Lippen umspielt?
In ihren Gedanken ist sie weit weg.
In ihren Gedanken ist sie in seinen Armen.
Nur das Herzklopfen ist echt.
Und der Name auf ihrer Zunge.
Wie viel Glück darf man haben,
bevor alles schief geht, Alexander?
Das ist die große Frage, die ich mir in diesen Tagen stelle.
Ich habe Angst davor der Antwort.
Und eigentlich will ich es auch gar nicht wissen.
Als ich beim letzten Mal so viel Glück hatte,
habe ich es mit einem ganzen Jahr bezahlt.
365 Tage Tränen.
Aber vielleicht geht es nicht um den Schmerz allein.
Vielleicht steht direkt hinter dem Schmerz die Frage,
ob die Vergangenheit diesen Schmerz wert ist.
Ich habe Angst.
Angst vor dem Ende.
Ich weiß, dass es nicht korrekt ist.
Es hat noch nicht mal begonnen,
wie kann ich mich da vor dem Ende fürchten?
Ich bin so, Alexander, ich bin so.
Und weißt du, was das verrückteste an der ganzen Sache ist?
Ich vermisse Mr. M.
Nicht so, wie das ganze letzte Jahr.
Nein.
Ich vermisse einfach nur den Jungen,
den ich nachts um 2 angerufen habe und mit dem ich über jeden Scheiß lachen konnte
und der für alles einen guten Rat hatte.
Alexander.
Kannst du dir vorstellen,
wie sehr ich meinen besten Freund vermisse?
Jetzt doch sehr melancholisch.
Das Leben ist so. Oder so.
Halt die Ohren steif, mein Freund,
morgen ist auch noch ein Tag.
Alles in Liebe,
deine Rebecca.
ich habe ein schrecklich schlechtes Gewissen, weil ich dir nicht schreibe,
aber weißt du was, dafür hab ich auch ein fantastisches Leben zu leben,
vielleicht reicht dir das als Entschuldigung?
Glaub mir, es werden wieder schlimmere Tage kommen und spätestens,
wenn es schon um 5 Uhr dunkel wird, werde ich dir wieder schreiben.
Ich glaube, ich bin verliebt.
Nicht in Jakob, nein, von dem hab ich schon lange nichts mehr gehört.
Ich habe jemanden kennengelernt.
Also, nein, das heißt, eigentlich habe ich ihn schon mal gesehen,
vor einem Jahr, aber da war ich zu schüchtern, um ihn überhaupt anzusprechen.
Und...
Weißt du was?
Ich kann dir das jetzt nicht alles schreiben.
Von mir aus, sei ruhig sauer auf mich.
Aber wenn ich versuchen würde, das zu beschreiben,
was ich gerade fühle, diese Perfektion meines Lebens,
diese Zufriedenheit mit mir und der Welt,
ich würde alles nur kaputt machen.
Stell dir vor.
Ein kleines Mädchen sitzt irgendwo auf dieser Welt auf einem Sofa,
seinen Laptop auf den Knien.
Leiser Regen trommelt auf das Dach, dazu Chillstep.
(Oliver hat einfach einen perfekten Musikgeschmack)
Kannst du das Funkeln in ihren Augen sehen, das leise Lächeln, das ihre Lippen umspielt?
In ihren Gedanken ist sie weit weg.
In ihren Gedanken ist sie in seinen Armen.
Nur das Herzklopfen ist echt.
Und der Name auf ihrer Zunge.
Wie viel Glück darf man haben,
bevor alles schief geht, Alexander?
Das ist die große Frage, die ich mir in diesen Tagen stelle.
Ich habe Angst davor der Antwort.
Und eigentlich will ich es auch gar nicht wissen.
Als ich beim letzten Mal so viel Glück hatte,
habe ich es mit einem ganzen Jahr bezahlt.
365 Tage Tränen.
Aber vielleicht geht es nicht um den Schmerz allein.
Vielleicht steht direkt hinter dem Schmerz die Frage,
ob die Vergangenheit diesen Schmerz wert ist.
Ich habe Angst.
Angst vor dem Ende.
Ich weiß, dass es nicht korrekt ist.
Es hat noch nicht mal begonnen,
wie kann ich mich da vor dem Ende fürchten?
Ich bin so, Alexander, ich bin so.
Und weißt du, was das verrückteste an der ganzen Sache ist?
Ich vermisse Mr. M.
Nicht so, wie das ganze letzte Jahr.
Nein.
Ich vermisse einfach nur den Jungen,
den ich nachts um 2 angerufen habe und mit dem ich über jeden Scheiß lachen konnte
und der für alles einen guten Rat hatte.
Alexander.
Kannst du dir vorstellen,
wie sehr ich meinen besten Freund vermisse?
Jetzt doch sehr melancholisch.
Das Leben ist so. Oder so.
Halt die Ohren steif, mein Freund,
morgen ist auch noch ein Tag.
Alles in Liebe,
deine Rebecca.