Sonntag, 10. März 2013

Die Welt in weiß getaucht, weiß, weiß, weiß.
So viel Schnee lag den ganzen Winter nicht und jetzt ist März.
Und trotzdem dunkel in meinem Zimmer, weil der Schnee so schwer auf meinen Fenstern liegt und weil der Himmel grau ist.
Es ist so kalt hier.
In meinem Zimmer.
Und in mir.
Trotz drei dicken Jacken und meiner Mütze.
Es hilft alles nichts.
Es ist neu.
Es ist nur traurig.

Das Monster in mir gibt es nicht mehr.
Er hat es zerstört.
Mit ein paar Sätzen.
Ist nicht schlimm, es war gut, es war die Wahrheit.
Jetzt ist es nicht mehr da.

Und dafür jetzt die Traurigkeit.
Er hatte Recht.
Ich bin klein, ich bin verletzlich.
Ich bin auch nicht stark oder so was.
War ich nie.
Wiedermal kannte er mich besser, als ich mich selbst.

Und ich glaube, so wird es immer sein.
Er hat nicht mal einen Abend gebraucht,
um mir zu sagen, dass ich aufhören soll.
Um mich wieder zu kennen, wie vor 9 Monaten.

Die Nächte sind zu kurz, Migräne lässt grüßen.
Alles neu, alles anders.
Und doch wie früher.
Selbst unter der Decke muss ich frösteln.
Und dann sind da plötzlich die Tränen.
Seit Monaten habe ich nicht mehr deinetwegen geweint.
Jedenfalls nicht, weil ich dich vermisst habe.
Fließen aus meine geschlossenen Augen, meine Wangen runter,
das Kopfkissen wird nass.
Meinen Teddy fest an mich gedrückt,
hilft alles nichts.
So lange nicht geweint.
Es brennt in meinen Augen, auf meiner Haut.
Alles anders und doch so gleich.
Ich vermiss dich.

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