Alexander.
Oder soll ich besser sagen, Mr. M?
Ich sollte schon längst schlafen.
Sollte ich die ganzen letzten Wochen eigentlich immer.
Migräne ist nicht witzig.
Wenn man Migräne hat, muss man viel schlafen.
Vielleicht bin ich auch ein kleines bisschen verrückt.
Ganz bestimmt bin ich verrückt.
Ich sitze hier, 23:47 Uhr und schreibe.
Mit Mütze und Schal und einem offenen Fenster.
Neben mir ein Glas Wasser. Und meinen Teddy im Arm.
Jason Mraz singt "Plane".
Hey Mr. M.
Ich hab dich so vermisst.
Wo warst du nur so lange?
Ich muss schon wieder lächeln. Keine Ahnung, die Vorstellung, dass du dich mit ein paar Worten wieder in meine Gedanken schummeln kannst, belustigt mich irgendwie.
Die Nachtluft ist ganz kalt. Weißt du noch, wie wir früher immer am Fenster gestanden und uns die Sterne angeguckt haben? Vor anderthalb Jahren...
Keine Sterne heute Nacht, aber das ist schon ok so.
Nur du fehlst.
Aber ist schon ok.
Mr. M, weißt du, seitdem du mir diese SMS geschickt hast, denke ich wieder an dich, jeden Abend.
Meine Finger zucken leicht.
Es wären nur ein paar Zahlen, ein paar Tasten, es wäre nicht weiter schwer.
Mal wieder deine Stimme hören, mal wieder bestätigt bekommen, dass es dir gut geht,
dass bei dir alles bestens ist.
Dir vielleicht von meiner Glücklichkeit erzählen. "Und sonst so?" fragen, mit leiser Stimme.
Und dir irgendwann sagen, wie sehr ich dich vermisst habe, all die Monate.
Dir sagen, dass es Tränen gab, viele Tränen und dass es nicht schön war.
Aber dass es jetzt ok ist, dass jetzt alles ok ist.
Oder soll ich besser sagen, Mr. M?
Ich sollte schon längst schlafen.
Sollte ich die ganzen letzten Wochen eigentlich immer.
Migräne ist nicht witzig.
Wenn man Migräne hat, muss man viel schlafen.
Vielleicht bin ich auch ein kleines bisschen verrückt.
Ganz bestimmt bin ich verrückt.
Ich sitze hier, 23:47 Uhr und schreibe.
Mit Mütze und Schal und einem offenen Fenster.
Neben mir ein Glas Wasser. Und meinen Teddy im Arm.
Jason Mraz singt "Plane".
Hey Mr. M.
Ich hab dich so vermisst.
Wo warst du nur so lange?
Ich muss schon wieder lächeln. Keine Ahnung, die Vorstellung, dass du dich mit ein paar Worten wieder in meine Gedanken schummeln kannst, belustigt mich irgendwie.
Die Nachtluft ist ganz kalt. Weißt du noch, wie wir früher immer am Fenster gestanden und uns die Sterne angeguckt haben? Vor anderthalb Jahren...
Keine Sterne heute Nacht, aber das ist schon ok so.
Oh honey, I can see your house from here...
Ein wunderbar warmes Gefühl in mir, beim Gedanken an dich.
Mr. M, alles ist perfekt.Nur du fehlst.
Aber ist schon ok.
Mr. M, weißt du, seitdem du mir diese SMS geschickt hast, denke ich wieder an dich, jeden Abend.
Meine Finger zucken leicht.
Es wären nur ein paar Zahlen, ein paar Tasten, es wäre nicht weiter schwer.
Mal wieder deine Stimme hören, mal wieder bestätigt bekommen, dass es dir gut geht,
dass bei dir alles bestens ist.
Dir vielleicht von meiner Glücklichkeit erzählen. "Und sonst so?" fragen, mit leiser Stimme.
Und dir irgendwann sagen, wie sehr ich dich vermisst habe, all die Monate.
Dir sagen, dass es Tränen gab, viele Tränen und dass es nicht schön war.
Aber dass es jetzt ok ist, dass jetzt alles ok ist.
Only know, you love her when you let her go.
Schon bei diesen Gedanken muss ich lächeln, Mr. M.
Was machst du nur immer mit mir? Nach all dieser Zeit...
Weißt du, was Sophie gestern zu mir gesagt hat? Dass ich nicht ich wäre, wenn ich dich nicht vermissen würde.
Und vielleicht hat sie ja Recht, so wie sie immer Recht hat. Vielleicht habe ich dich immer vermisst,
Und vielleicht hat sie ja Recht, so wie sie immer Recht hat. Vielleicht habe ich dich immer vermisst,
irgendwo, tief in mir drin.
Auch wenn ich vergessen habe, an dich zu denken,
wer weiß.
Ach ja, Mr. M.
Es war schon gut, oder? War gut, was wir waren. Ist gut, dass wir es nicht mehr sind.
Es war schon gut, oder? War gut, was wir waren. Ist gut, dass wir es nicht mehr sind.
Weil ich meine... ich denke immer auf die Art an dich.
Die Art, die es schon immer war. Die es immer sein wird.
Verrückt, ich sitze hier, schüttel den Kopf.
Wie oft habe ich dich beleidigt, dir Dinge an den Kopf geworfen, die du niemals hättest hören dürfen,
einfach, weil sie nicht wahr waren.
Jetzt, im Nachhinein, wird mir klar, dass ich da auch schon auf die Art an dich gedacht habe.
Und frage mich, warum es keine gesetzliche Höchstgrenze für Dummheit gibt.
And I might be ok, but I'm not fine at all.
Mr. M. Wenn du jetzt hier wärst, hier neben mir.
Wäre es dann ok? Wäre dann alles ok?
Weißt du, ich glaube, es gibt nichts, was ich mir sehnlicher wünsche.
Weißt du, ich glaube, es gibt nichts, was ich mir sehnlicher wünsche.
Dass irgendwann alles ok ist.
Bei dir war es das. War ich das.
Bei dir war alles ok.
Vielleicht vermiss ich dich auch deswegen so sehr.
Beziehungsweise, eigentlich dann ja nicht dich. Sondern das ok-Gefühl.
Oder es liegt einfach daran, dass Sophie und Theo mich so sehr an uns beide damals erinnern.
Oder so, ich weiß es nicht.
Manchmal frage ich mich, ob du an mich denkst.
Und falls ja, auf welche Art.
Ich frage mich, ob du lächelst, wenn du dich erinnerst.
Ob du dir manchmal wünschst, die Zeit zurückdrehen zu können.
Ob du manchmal denkst, dass du gerne mit mir reden würdest.
Wahrscheinlich nicht - das ist ja die Art, auf die ich an dich denke.
Und ich glaube, du hast noch nie auf dieselbe Art gedacht, wie ich.
Oder?
Mr. M. Wenn du jetzt hier wärst, würdest du wahrscheinlich das Fenster zu machen.
Würdest mir zu zwinkern und dann mit gespielt wütender Miene sagen,
dass ich doch schon längst schlafen sollte.
Würdest mich zudecken und dich auf meine Bettkante setzen und mir beim Schlafen zusehen.
Hättest du jedenfalls früher gemacht, Mr. M.
Warum bist du nicht hier?
Du hast mich immer dazu gebracht, das Richtige zutun.
Ich vermiss dich, Mr. M.
Vermiss diejenige, die ich war, wenn du da warst.
Es wäre so leicht.
Ein paar Zahlen, ein paar Tasten.
Ein paar Zahlen, ein paar Tasten.
Aber die Überwindung so groß.
Zu viele Fehler, zu viele falsche Worten und Taten in den letzten Monaten,
von meiner Seite.
Du bist nicht da, Mr. M.
Und mir bleibt nichts anderes übrig, als still zu lächeln.
Ist ok so.
Ist ok so.
Ich kann jetzt das Fenster auch alleine zu machen.
Das Schlafen wird vielleicht schwieriger.
Aber sag ihnen, es ist ok.
Sag ihnen, wir waren gut.
Ich bin nicht gut ohne dich und ich wünschte, es wäre andersrum genauso,
aber wir wissen beide, dass es so nicht ist.
Und Mr. M, heute Nacht ist alles ok.
Und ich auch ein bisschen.
Und deswegen...
Tell them the fairytale gone bad.
Schlaf gut, Mr. M.
In dieser Art von Liebe, die es schon immer war.
Rebecca
1 Kommentar:
Dankee :)
Das ist ein echt guter Text!!
Kommentar veröffentlichen