Alexander.
Bevor du irgendwas sagst, ich kann nicht schlafen.
Also verurteil mich nicht deswegen. Bitte.
Irgendwie ist heute einfach nicht mein Tag.
Ich bin in Gedanken so bei ihm.
Und weiß nicht mal, warum.
Ich meine, ist das nicht verrückt?
Es ist bald ein Jahr her, 12 verdammte Monate.
Und es ist noch immer dieselbe Geschichte.
Es nervt mich selber schon so sehr.
Aber ich kann's nicht ändern. Und vielleicht will ich es auch gar nicht.
Oder so.
Weißt du, irgendwann letzten Sommer in einer besonders schlimmen Nacht,
hab ich mir vorgenommen, dass ich, wenn unsere Geschichte zu Ende erzählt ist,
sterben werde.
Damals war ich psychisch leicht angeknackst, was aber auch am Einfluss von Luise lag.
Ich meine, das Mädel hat mir Tag und Nacht geschrieben, dass sie sterben will/muss/wird, wie auch immer. Und ich hatte dich gerade verloren.
Mag sein, dass Suizid durch nichts gerechtfertigt ist. Ist es auch nicht.
Aber damals hab ich nun mal gedacht, es wäre leichter. Dann.
"Bis zum Tod", hast du mal gesagt. "Du und ich, wir werden bis zum Tod sein."
Nein, weißt du natürlich nicht mehr, aber ich.
Und, naja, jedenfalls in dieser Nacht war das mein Mantra.
Bis zum Tod. Bis zum Tod. Bis zum Tod.
Irgendwann später hab ich dir mal versprochen, niemals zu sterben - lange danach, ich war schon fast wieder ok.
"Und außerdem kannst du gar nicht sterben", hast du gesagt, "weil du nämlich in meinem Herzen immer weiterleben wirst."
Oh man.
Kannst du dir vorstellen, dass ich unsere Geschichte eigentlich gar nicht zu Ende erzählen will?
Ich meine, klar, ich will gehen, ich will endlich wieder richtig leben.
Ohne Gedanken und den ganzen Mist.
Aber ich will das nicht vergessen.
Uns nicht vergessen.
Auch wenn wir vielleicht gar nicht so viel waren, wie ich immer denke, einfach, weil sich in meiner Erinnerung manches mit meinen Gefühlen gemischt hat und deswegen verdreht ist.
Du warst mein erstes "Ich liebe dich."
Mit dir hab ich auch mich verloren.
Ich will das nicht einfach alles vergessen.
So tun, als wären 2 Jahre meines Lebens nichts gewesen.
Und irgendwie will ich dich nicht vergessen.
Will nicht vergessen, wie sich deine Stimme anhört, wie sich deine Arme anfühlen, wie du riechst.
Wie du mich am Freitag manchmal angesehen hast, als ich mit der betrunkenen Stine im Arm da stand und sie festgehalten habe, damit sie nicht umkippt.
Ich frag mich, was du gedacht hast, wirklich.
Als hättest du dich an irgendwas erinnert, etwas wiedererkannt.
Bestimmt hab ich mich auch nur getäuscht.
Hoffnung verdreht manches.
Und du und ich, das war schon immer eine einzige Hoffnung.
Weißt du, eigentlich will ich nur noch einmal die Wahrheit von dir hören.
Was du denkst.
Und wenn ich nicht Angst hätte, dir auf'n Keks zu gehen, würde ich dich vielleicht sogar einfach mal fragen.
Aber wir reden nicht übereinander.
Ich meine, wir reden generell nicht.
Du und ich, wir sind nichts mehr.
Jeder, der versucht, das abzustreiten, ist ein Idiot.
Alles, was wir noch sind, sind meine verdammten Gedanken jede Nacht.
Bitter, aber wahr.
Never imagined, we'd end like this.
Hätte ich wirklich nicht gedacht, nicht, dass wir uns einfach so... Verlieren.
Aus den Augen verlieren.
Wir waren wirklich viel, ich dachte immer, die Zeit könnte uns nichts anhaben.
Aber was soll's.
So ist das Leben.
Und trotzdem ist das hier immer in meinem Kopf:
Bevor du irgendwas sagst, ich kann nicht schlafen.
Also verurteil mich nicht deswegen. Bitte.
Irgendwie ist heute einfach nicht mein Tag.
Ich bin in Gedanken so bei ihm.
Und weiß nicht mal, warum.
Ich meine, ist das nicht verrückt?
Es ist bald ein Jahr her, 12 verdammte Monate.
Und es ist noch immer dieselbe Geschichte.
Es nervt mich selber schon so sehr.
Aber ich kann's nicht ändern. Und vielleicht will ich es auch gar nicht.
Oder so.
Weißt du, irgendwann letzten Sommer in einer besonders schlimmen Nacht,
hab ich mir vorgenommen, dass ich, wenn unsere Geschichte zu Ende erzählt ist,
sterben werde.
Damals war ich psychisch leicht angeknackst, was aber auch am Einfluss von Luise lag.
Ich meine, das Mädel hat mir Tag und Nacht geschrieben, dass sie sterben will/muss/wird, wie auch immer. Und ich hatte dich gerade verloren.
Mag sein, dass Suizid durch nichts gerechtfertigt ist. Ist es auch nicht.
Aber damals hab ich nun mal gedacht, es wäre leichter. Dann.
"Bis zum Tod", hast du mal gesagt. "Du und ich, wir werden bis zum Tod sein."
Nein, weißt du natürlich nicht mehr, aber ich.
Und, naja, jedenfalls in dieser Nacht war das mein Mantra.
Bis zum Tod. Bis zum Tod. Bis zum Tod.
Irgendwann später hab ich dir mal versprochen, niemals zu sterben - lange danach, ich war schon fast wieder ok.
"Und außerdem kannst du gar nicht sterben", hast du gesagt, "weil du nämlich in meinem Herzen immer weiterleben wirst."
Oh man.
Kannst du dir vorstellen, dass ich unsere Geschichte eigentlich gar nicht zu Ende erzählen will?
Ich meine, klar, ich will gehen, ich will endlich wieder richtig leben.
Ohne Gedanken und den ganzen Mist.
Aber ich will das nicht vergessen.
Uns nicht vergessen.
Auch wenn wir vielleicht gar nicht so viel waren, wie ich immer denke, einfach, weil sich in meiner Erinnerung manches mit meinen Gefühlen gemischt hat und deswegen verdreht ist.
Du warst mein erstes "Ich liebe dich."
Mit dir hab ich auch mich verloren.
Ich will das nicht einfach alles vergessen.
So tun, als wären 2 Jahre meines Lebens nichts gewesen.
Und irgendwie will ich dich nicht vergessen.
Will nicht vergessen, wie sich deine Stimme anhört, wie sich deine Arme anfühlen, wie du riechst.
Wie du mich am Freitag manchmal angesehen hast, als ich mit der betrunkenen Stine im Arm da stand und sie festgehalten habe, damit sie nicht umkippt.
Ich frag mich, was du gedacht hast, wirklich.
Als hättest du dich an irgendwas erinnert, etwas wiedererkannt.
Bestimmt hab ich mich auch nur getäuscht.
Hoffnung verdreht manches.
Und du und ich, das war schon immer eine einzige Hoffnung.
Weißt du, eigentlich will ich nur noch einmal die Wahrheit von dir hören.
Was du denkst.
Und wenn ich nicht Angst hätte, dir auf'n Keks zu gehen, würde ich dich vielleicht sogar einfach mal fragen.
Aber wir reden nicht übereinander.
Ich meine, wir reden generell nicht.
Du und ich, wir sind nichts mehr.
Jeder, der versucht, das abzustreiten, ist ein Idiot.
Alles, was wir noch sind, sind meine verdammten Gedanken jede Nacht.
Bitter, aber wahr.
Never imagined, we'd end like this.
Hätte ich wirklich nicht gedacht, nicht, dass wir uns einfach so... Verlieren.
Aus den Augen verlieren.
Wir waren wirklich viel, ich dachte immer, die Zeit könnte uns nichts anhaben.
Aber was soll's.
So ist das Leben.
Und trotzdem ist das hier immer in meinem Kopf:
And as you move on,
remember me,
remember us
and all we used to be.
Du und ich, wir waren der Regen, der leise auf unsere Fenster gefallen ist.
Wir waren die Kirchtumuhren der Stadt, die Mitternacht geschlagen und uns daran erinnert hat,
dass wir eigentlich schon längst schlafen sollten.
Wir waren mal mehr als Liebe.
So hast du es genannt.
So hast du es genannt.
Und jetzt sind wir Erinnerungen.
Bittersüße Erinnerungen.
Bittersüße Erinnerungen.
Die, die immer ein bisschen wehtun, nicht doll, aber gerade genug, dass man es merkt.
Die, bei der man das traurige Lächeln eines Verlierers auf den Lippen hat.
Die, die immer da sein werden, ein ganzes Leben lang.
Mein ganzes Leben lang.
Weil, wie hast du mal so schön gesagt?
Eigentlich gehört dir mein ganzes Leben oder so.
Eigentlich gehört dir mein ganzes Leben oder so.
Ich könnte mich noch tausend Mal von dir verabschieden, ich glaube, wirklich gehen werde ich nie.
Ein Teil von mir wird immer hier bleiben.
Nicht, weil ich es versprochen habe, sondern ganz einfach weil...
Weil es so ist, glaube ich.
Weil es so ist, glaube ich.
Weil das im Leben manchmal so ist.
Punkt.
Nobody said it was easy.
No one ever said it would be this hard.
Coldplay. Meine Rettung, diese Nacht.
Schweigen.
Schlafen ist jetzt gut, glaube ich.
Solltest du auch mal versuchen, Alexander.
Ist gut gegen alle Arten von Traurigkeit.
Man vergisst alles für eine Weile.
Deine Rebecca.
10 Kommentare:
Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Ich trauere nach 8 Monaten immernoch einem super genialen Schreiber aus dem Internet nach! Wahrscheinlich, weil wir uns jetzt endlich dazu hingerafft hatten uns mal in Wirklichkeit zu treffen. - Aber egal - Gefühl bleibt Gefühl.
Und Schlafen ist wirklich die beste Medizin. Insofern die Bilder der Person oder gemeinsamer Erlebnisse, die man erlebt hat oder hätte noch erleben können, nicht wieder in Träumen aufflammen. -.-
Ich wünsche dir, dass du ihn irgendwann ignorieren kannst :) vergessen, wird man glaube ich nie...
Liebe Grüße > darkest.heart
Ich würde dir so gerne einen Tipp oder Rat geben, doch ich denke da hilft nur 'nicht aufgeben'.
Ich wünsche dir vom Herzen das du stärker aus dieser Zeit raus kommst.
Du kannst mir gerne immer schreiben. Auch nachts.
Drück dich ganz fest.
Ich hätte auch Facebook oder Whats app <3
Ja liebes
Du hast recht.
Wenn ich es nicht probier, dann werde ich mich bestimmt mein Leben lang Fragen "was wäre wenn..." .
Und das will ich nicht.
Ich will endlich leben.
weißt du ich danle dir so sehr weil du immer an mich geglaubt hast und mit mut gemacht hast... ich liebe dich. Glaube an dich
ich hab dich lieb rebecca, sehr lieb.
"Ich könnte mich noch tausend Mal von dir verabschieden, ich glaube, wirklich gehen werde ich nie."
Du hast so Recht.
Deine ganzen Worte, sie sprechen mir aus der Seele.
Liebe Rebecca,
was soll ich groß zu deinem Schreibstil schreiben.. ich glaube, jeder erkennt ohne Weiteres, wie wunderbar du dich ausdrücken kannst. Das ist eine wertvolle Gabe.
Doch noch viel wertvoller ist deine Fähigkeit, die Menschen zu berühren. Sie in ihrem tiefsten Inneren zu treffen und zu erschüttern; denn es gibt, glaube ich, mehr Seelenverwandte von dir, als du denkst. Ich bin eine von ihnen.
Ich habe es ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten, aber ich habe inzwischen deinen kompletten Blog gelesen - an einem Abend - und bin einfach nur erstaunt, erfreut, ungläubig, WIE ähnlich ich dir/ du mir/ wir uns in vielen Dingen sind, wie sehr sich unsere Geschichten ähneln. !!!
Wahnsinn! Und auch ich bin in der ganzen chose noch mittendrin. Ganz schön nervenaufreibend, so was.. vor allem, wenn es sich über Jahre hinzieht.
Ich möchte dir außerdem noch sagen, wie ERSTAUNT ich war, als ich das erste Mal dein Alter las. Denn nicht nur, dass du so faszinierend schreiben kannst, du drückst dich auch so aus, wie es 80% der Jugendlichen wahrscheinlich gar nicht mehr vermögen. Und was du schreibst.. deine Gedanken und Gefühle sind so tiefgründig und intelligent, wie ich sie eher einer mindestens 17-Jährigen zugeschrieben hätte. Aber du: Du erscheinst mir wie eine "alte Seele" - ich weiß nicht, ob du davon schon mal gehört hast - in einem jungen Körper. {Kompliment)
Du bist einfach toll!
Und ich hoffe sehr, dass du einen Menschen finden wirst, der dir wieder das Gefühl "unendlichen Vertrauens" geben kann, der dich aufrichtig liebt.
Alles Gute! Ich werde deinen Blog auf jeden Fall weiter verfolgen.
Valentina
Wow, danke, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll!
So viel positives auf einmal hör ich selten, du hast mich ganz sprachlos gemacht.
Also, einfach dankedankedanke für deine Worte und für mein Lächeln ♥
Ich finde, dass dein Kommentar total interessant klingt, wenn du einen eigenen Blog hast, dann würde ich mich sehr über einen Link freuen. :) Einfach, weil ich dich gerne näher kennenlernen würde, also, naja, nur wenn du willst, natürlich ;)
Danke noch mal und ich hoffe, dass du das hier auch liest.
Rebecca
heyho. :)
joar, wollte dir nur bescheid sagen, dass ich dich verlinkt habe, und zwar hier :
http://agentpeaces.blogspot.de/2013/06/yes-thats-right.html
lieb grüße, incloudful. :3 ♥
ganz viel <3 an dich und deine texte.
Kommentar veröffentlichen