Wenn andere sauer auf mich sind,
werde ich still.
Wenn ich merke,
dass ich nicht helfen kann,
dass meine Worte vielleicht sogar total daneben sind,
werde ich traurig.
Fühle mich schuldig.
Ich habe gestern einen Brief über mein gutes Leben angefangen,
Alexander, aber dann hab ich ihn nicht zu Ende geschrieben.
Wenn ich etwas nicht fertig habe,
wird es gelöscht.
Was meinst du, wie viele Briefanfänge schon ungelesen in den Papierkorb gewandert sind?
Der Herbst will nicht kommen, es ist zu warm für dicke Socken und Wolle,
aber ich will, dass es kalt wird.
Ich will jetzt, dass es regnet.
Ich will mich in den grauen Wolken verlieren,
in meiner Melancholie,
in meiner unbegründeten Traurigkeit,
die keine Depression ist,
sonst wäre sie nicht so erträglich.
Aber es ist warm und die Sonne scheint.
Und ich habe das Gefühl,
meine Melancholie ist unberechtigt.
Aber die Musik passt und die Stille in mir und um mich herum.
Ich kann diesen Herbst, diesen Winter kaum erwarten.
Denn ich weiß, dieses Mal habe ich Menschen um mich,
die mir ihre Jacke leihen und mich von ihrem Tee kosten lassen werden.
Es ist eine stille Hoffnung,
eine unaufgeregte Zuversicht.
Was auch immer.
Ich kann es nicht erklären.
Es ist alles schwer.
Die Wolken, der Regen, mein Kopf.
Das Leben.
Und gleichzeitig so leicht.
Manchmal würde ich gern Winterschlaf machen.
Manchmal fühle ich mich, wie ein dickes, weiches Murmeltier.
Manchmal BIN ich ein Murmeltier.
Jeden Morgen.
Gute Nacht, Alexander.
♥Deine Rebecca.
werde ich still.
Wenn ich merke,
dass ich nicht helfen kann,
dass meine Worte vielleicht sogar total daneben sind,
werde ich traurig.
Fühle mich schuldig.
Ich habe gestern einen Brief über mein gutes Leben angefangen,
Alexander, aber dann hab ich ihn nicht zu Ende geschrieben.
Wenn ich etwas nicht fertig habe,
wird es gelöscht.
Was meinst du, wie viele Briefanfänge schon ungelesen in den Papierkorb gewandert sind?
Der Herbst will nicht kommen, es ist zu warm für dicke Socken und Wolle,
aber ich will, dass es kalt wird.
Ich will jetzt, dass es regnet.
Ich will mich in den grauen Wolken verlieren,
in meiner Melancholie,
in meiner unbegründeten Traurigkeit,
die keine Depression ist,
sonst wäre sie nicht so erträglich.
Aber es ist warm und die Sonne scheint.
Und ich habe das Gefühl,
meine Melancholie ist unberechtigt.
Aber die Musik passt und die Stille in mir und um mich herum.
Ich kann diesen Herbst, diesen Winter kaum erwarten.
Denn ich weiß, dieses Mal habe ich Menschen um mich,
die mir ihre Jacke leihen und mich von ihrem Tee kosten lassen werden.
Es ist eine stille Hoffnung,
eine unaufgeregte Zuversicht.
Was auch immer.
Ich kann es nicht erklären.
Es ist alles schwer.
Die Wolken, der Regen, mein Kopf.
Das Leben.
Und gleichzeitig so leicht.
Manchmal würde ich gern Winterschlaf machen.
Manchmal fühle ich mich, wie ein dickes, weiches Murmeltier.
Manchmal BIN ich ein Murmeltier.
Jeden Morgen.
Gute Nacht, Alexander.
♥Deine Rebecca.
1 Kommentar:
Dieser Brief hat mich irgendwie sehr zum Lächeln gebracht, danke dafür. Ich wünsche dir einen ganz wundervollen Herbst und einen noch tolleren Winter.
Tia.
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