Sonntag, 10. März 2013

Und ich will aber nicht schlafen.
Und schreibe gegen die Müdigkeit und gegen mein Gefühl und gegen die Welt.
Ich bin frei,
liebes Tagebuch, heute kann keiner mir was.
Alles neu.
Alles anders.
Wann werde ich glücklich?
Wann werde ich sicher sein?
Wann werde ich...

Wieder von dir hören.
Wieder mit dir reden.

Ich bin nicht abhängig von dir.
Glaube ich, aber nein.
Ich brauche dich eigentlich nicht.
Ich könnte auch ohne dich zurecht kommen.
Aber ich will dich brauchen.
Weil es mit dir so viel leichter ist, zu leben.

Ich glaube,
niemand würde verstehen, was ich hier schreibe.
Niemand außer dir, Alexander.
Du bist meine Rettung.
Und vielleicht bin ich verrückt.

Ich schreibe, ohne jegliche Regung.
Ohne jedes Gefühl.
Nichts tut mir weh, nichts gibt mir einen Grund zum Lächeln.
Ich könnte jetzt aufhören und so tun,
als wäre nichts gewesen.
Heute kann keiner mir was.
Keine Monster mehr, in mir.
Keine Verzweiflung.
Die Traurigkeit ist der Gleichgültigkeit gewichen.
Oder vielleicht macht das auch nur die Müdigkeit, wer weiß.
Schreiben hilft nicht gegen die Ohnmacht
mit der ich der Leere in mir gegenüber stehe.
Manchmal, immer wieder.
Immer noch.

Es ist schon viel zu lange, das alles.
Und jetzt ist er offline gegangen.
Zeit zu Schlafen.
Auch für mich.

Vielleicht bin ich einfach im Vergessen am besten.


Alles Liebe ♥


deine Rebecca



♪ "Trouble" - Coldplay

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