Hi Alexander.
Bevor du irgendwas sagst,
ich weiß, dass es 02:41 Uhr ist und damit eigentlich viel zu spät
um irgendwas zu schreiben.
Aber weißt du was, das ist mir egal.
Ich hasse den Tod.
Wusstest du das?
Ich hasse es. Ich...
Heute Nacht ist nicht wie sonst.
Die Musik habe ich noch nie vorher gehört.
Es ist dann leichter, verstehst du, wenn man die Texte mit noch nichts verbindet.
Ich versteh das alles nicht.
Warum ist das Leben so, Alexander, warum?
Warum ist der Tod so endgültig, so für immer?
Warum sterben Leute, obwohl sie noch ein ganzes Leben vor sich haben,
warum sterben sie, obwohl sie heiraten sollten,
warumwarumwarum.
Warum.
Es ist komisch.
Ich MOCHTE Cory Monteith noch nicht mal besonders.
Ich hab einmal einen Film mit ihm gesehen und irgendwie war er mir sympathisch,
aber... Das war ja die Filmrolle und nicht er.
Aber es hört nicht auf.
Meine Tränen hören nicht auf.
Ich verstehe das alles nicht.
Ist bestimmt dumm, dass ich heule.
Aber ich bin so, ich heul immer, wenn jemand stirbt.
In Filmen. Im Leben.
Egal. Ich heul immer.
Ich bin eben so.
Ich hasse den Tod.
Ich hasse den Tod.
Es ist verrückt, weil... Es passiert so plötzlich.
Ich habe Angst.
Vor dem Tod.
Nicht vor meinem eigenen.
Sterben ist eine Sache.
Weiterleben eine andere.
Vor meinem eigenen Tod habe ich keine Angst.
Aber vor dem anderer Menschen.
Menschen, die ich geliebt habe.
Menschen, ohne die ich nicht leben kann.
Ich habe Angst,
dass sie sterben, bevor ich ihnen sagen kann,
dass sie wundervoll sind.
Dass ich sie nie vergessen werde.
Dass sie mir fehlen werden.
Dass ich sie liebe.
Ich will das nicht, Alexander.
Und ich glaube, ich kann das nicht.
Ich glaube, ich kann das nicht ertragen.
Ich hasse den Tod.
Ich hasse das Loch, das er reißt, in jeden von uns.
Ich hasse die Bombe, die er in jedem von uns versteckt,
diese verdammte Streubombe, die Splitter, die jeden treffen, der einem zu nahe stand.
Ich hasse die Tränen, die fallen, wenn jemand geht,
Bevor du irgendwas sagst,
ich weiß, dass es 02:41 Uhr ist und damit eigentlich viel zu spät
um irgendwas zu schreiben.
Aber weißt du was, das ist mir egal.
Ich hasse den Tod.
Wusstest du das?
Ich hasse es. Ich...
Heute Nacht ist nicht wie sonst.
Die Musik habe ich noch nie vorher gehört.
Es ist dann leichter, verstehst du, wenn man die Texte mit noch nichts verbindet.
Ich versteh das alles nicht.
Warum ist das Leben so, Alexander, warum?
Warum ist der Tod so endgültig, so für immer?
Warum sterben Leute, obwohl sie noch ein ganzes Leben vor sich haben,
warum sterben sie, obwohl sie heiraten sollten,
warumwarumwarum.
Warum.
Es ist komisch.
Ich MOCHTE Cory Monteith noch nicht mal besonders.
Ich hab einmal einen Film mit ihm gesehen und irgendwie war er mir sympathisch,
aber... Das war ja die Filmrolle und nicht er.
Aber es hört nicht auf.
Meine Tränen hören nicht auf.
Ich verstehe das alles nicht.
Ist bestimmt dumm, dass ich heule.
Aber ich bin so, ich heul immer, wenn jemand stirbt.
In Filmen. Im Leben.
Egal. Ich heul immer.
Ich bin eben so.
Ich hasse den Tod.
Ich hasse den Tod.
Es ist verrückt, weil... Es passiert so plötzlich.
Du weißt es vorher nicht, normalerweise jedenfalls.
Es... passiert einfach
Es... passiert einfach
und es gibt Leute,
die dich geliebt haben
und das immer noch tun
und die einfach nicht glauben können, dass du nie mehr wiederkommst.
Es gibt Leute,
Es gibt Leute,
deren Leben kommt nie wieder in Ordnung,
weil du gestorben bist,
Weil sie dich geliebt haben.
Es macht mich so fertig gerade.
Weil... Keine Ahnung,
es ist so viel Schmerz,
überall,
auf dieser verdammten Welt
und es hört nicht auf,
es hört einfach nicht auf,
es hört nie auf.
Nie.
Nie.
Und überall sterben Menschen, immerzu,
Menschen, die geliebt wurden,
von anderen Menschen.
Und niemand tut was dagegen und alle sterben irgendwann
und manche sterben sogar, weil sie es WOLLEN,
weil sie sich umbringen
und es macht mich so fertig
und ich kann es einfach nicht begreifen.
Sterben ist eine Sache.
Danach weiterleben eine andere.
Vor dem Tod.
Nicht vor meinem eigenen.
Sterben ist eine Sache.
Weiterleben eine andere.
Vor meinem eigenen Tod habe ich keine Angst.
Aber vor dem anderer Menschen.
Menschen, die ich geliebt habe.
Menschen, ohne die ich nicht leben kann.
Ich habe Angst,
dass sie sterben, bevor ich ihnen sagen kann,
dass sie wundervoll sind.
Dass ich sie nie vergessen werde.
Dass sie mir fehlen werden.
Dass ich sie liebe.
Ich will das nicht, Alexander.
Und ich glaube, ich kann das nicht.
Ich glaube, ich kann das nicht ertragen.
Ich hasse den Tod.
Ich hasse das Loch, das er reißt, in jeden von uns.
Ich hasse die Bombe, die er in jedem von uns versteckt,
diese verdammte Streubombe, die Splitter, die jeden treffen, der einem zu nahe stand.
Ich hasse die Tränen, die fallen, wenn jemand geht,
die einfach nicht aufhören,
hasse die Stille, das Schluchzen, den leeren Blick,
hasse die Stille, das Schluchzen, den leeren Blick,
hasse das Zittern, die hilflosen Trostversuche anderer,
hassedashassedashassedas.
Warum muss es so etwas geben, so etwas grausames wie den Tod?
Ich verstehe das alles nicht.
Es macht mich so fertig.
Die Leere im Kopf.
Die tausenden Gedanken,
Die tausenden Gedanken,
die da sind,
aber keinen Sinn ergeben.
Die Dunkelheit.
Und das, was bleibt.
Ein Wort.
5 Buchstaben.
Warum.
Warum muss es so etwas geben, so etwas grausames wie den Tod?
Ich verstehe das alles nicht.
Es macht mich so fertig.
Weißt du, Alexander,
ich habe Angst,
dass eines Tages mein Handy klingelt.
Und dann ist da Luises Mutter dran.
Und dann sagt sie, dass Luise...
Sie will sterben.
Ich weiß es.
Ich weiß es.
Sie hat es mir geschrieben, gestern.
Sie hat einen Plan.
Ich habe Angst.
Und wenn es zu spät ist,
dann bin ich Schuld.
Wie sie mich alle ansehen werden.
Wie sie mich alle ansehen werden.
Vielleicht werden sie sich hinter vorgehaltener Hand zuflüstern,
dass ich es wusste.
Wusste, was sie vorhat.
Und nichts getan habe.
Niemandem Bescheid gesagt habe.
Niemandem Bescheid gesagt habe.
Dass sie nicht hätte sterben müssen,
hätte ich...
Alexander, ich will das nicht.
Aber ich kann sie nicht retten,
das weiß ich.
Ich habe es versucht, letzten Sommer,
Ich habe es versucht, letzten Sommer,
habe es versuch und bin daran zerbrochen.
Ich habe ihren Eltern Bescheid gesagt.
Ich habe der Schulsozialarbeiterin Bescheid gesagt.
Ich habe der Schulsozialarbeiterin Bescheid gesagt.
Letzten Sommer.
Ich glaube, sie denken,
mit ihr ist alles wieder ok.
Oder so.
Ist es aber nicht.
Sie ist depressiv.
Sie kommt da nicht allein wieder raus.
Aber sie will keine Hilfe.
Und wenn ich eines gelernt habe, von ihr,
dann, dass man jemandem,
der nicht möchte, dass man ihm hilft,
auch nicht helfen kann.
Sie wird sterben.
Irgendwann.
Weil sie es wollte.
Und ich habe nichts getan.
Weißt du, Alexander, vor einem Jahr dachte ich noch,
ich könnte ihr helfen.
Ich dachte, ich könnte etwas ändern.
Aber die Wahrheit ist,
ich habe die Kontrolle verloren.
Und irgendwann habe ich aufgegeben.
Man kann alles ändern, alles.
Nur die Liebe und den Tod nicht.
Nichts auf der Welt verändert ein Leben so sehr,
ohne dass man selbst etwas daran ändern kann.
Außer der Liebe.
Und dem Tod.
Oh Alexander,
du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich es hasse.
...
Aber was soll's.
Ich kann es sowieso nicht ändern, richtig?
Macht auch nichts.
So oder so ist das Leben.
Ich bin wieder ok.
Beim Gedanken daran,
dass meine Eltern in zwei Stunden aufstehen, um zur Arbeit zu fahren,
muss ich sogar lächeln.
Das Leben ist verrückt.
Oder ich bin verrückt.
Oder beides.
Vielleicht wäre alles hier leichter.
Ohne Liebe.
Ohne Tod.
Sicher wäre alles hier schlechter.
Ohne Liebe.
Ohne Tod.
Und alles,
was wir tun können,
ist,
damit zu leben.
Das können wir nämlich.
So ist das halt.
Und Jason Mraz singt leise dass everything will be fine.
Everything.
Und eine Amsel singt draußen mit.
Und irgendwo hinter den Hausdächern geht die Sonne auf.
Und irgendwo hinter den Hausdächern geht die Sonne auf.
Noch nicht, aber bald.
Und das Leben geht weiter.
So ist das nämlich.
Das Leben.
Alles wird gut, irgendwann.
Und dann sterben wir.
Oder so ähnlich.
Tut mir Leid, wegen Jakob und unserer Geschichte, die eigentlich keine ist.
Kommt noch, versprochen.
Kopf hoch, Alexander.
Und bitte lächeln.
Deine Rebecca.
3 Kommentare:
Danke:-*
Du hast mich zum nachdenken gebracht und ich geh mir mal ei paar Notizen machen..
wunderschön. ich liebe deinen schreibstil und dieser text regt wirklich zum nachdenken an. ein paar textpassagen werden mir wohl länger nicht aus dem kopf gehen, danke dafür
weiter so, xx
oh.mein.gott. ich liebe deine texte so krass, wirklich.. ich ehm.. fass es nicht haha
du schreibst wirklich richtig gut und so individuell, das ist so toll!
xoxo ♥
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